Bestattungsvorsorge
Der eigene Tod - ein Thema, welches die meisten Menschen verdrängen. Nicht daran denken und schon gar nicht darüber sprechen ...
Dennoch haben die meisten eine Vorstellung davon, wo und auch in welcher Form die eigene Bestattung einmal stattfinden soll. Wie aber sollen diese Vorstellungen realisiert werden, wenn man es niemandem sagt, wenn man mit keinem darüber spricht?
Die Bestattungsvorsorge sollte grundsätzlich aus zwei Säulen bestehen. Da sind zum einen die inhaltlichen Festlegungen und zum anderen die finanzielle Absicherung Ihrer Wünsche.
In der Vorsorgeberatung besprechen wir zunächst erst einmal Ihre persönlichen Vorstellungen, d.h. die Bestattungsart, die Form der Beisetzung, wo soll die Beisetzung erfolgen, den möglichen Ablauf einer Trauerfeier, ob christlich oder weltlich, die Trauermusik und alle weiteren idividuellen Wünsche.
Das Ganze wird in einem Vorsorgevertrag niedergeschrieben und ist somit die Grundlage dafür, dass später einmal alles so sein wird, wie Sie es zu Lebzeiten festgelegt haben.
Bestandteil eines Vorsorgevertrages ist auch die Ermittlung des finanziellen Bedarfes. In die Betrachtung beziehen wir alle Leistungsträger ein, die für die Bestattung von Belang sind, d.h. das Bestattungsinstitut, die zu erwartenden Amts- und Arztkosten, die Friedhofskosten, ggf. die Kosten einer anderweitigen Grabstätte , bei einer Feuerbestattung die Kosten des Krematoriums, einen möglichen Trauerredner, die Trauerfloristik sowie die Kosten einer Traueranzeige oder von Trauerdrucksachen.
Haben wir diesen finanziellen Bedarf ermittelt, obliegt es Ihrer Entscheidung das Ganze mit einer Sterbegeldversicherung ( monatliche Beiträge oder Einmalbeitrag )abzusichern. Verfügen Sie über die nötigen Mittel, ist eine finanzielle Begleitung in der Regel nicht erforderlich.
Wichtig ist, dass Ihre Angehörigen über das Bestehen Ihres Vorsorgevertrages informiert sind und dass die notwendigen Urkunden und Dokumente an einer geeigneten Stelle hinterlegt sind.